Ausstellung

5.000ster Besucher in der Sonderausstellung 12 sind Kult oder warum heißt der Sonntag Sonntag?

Die Kinder-Akademie Fulda konnte am Donnerstag, 13. November 2008, um 15.00 Uhr den 5.000sten Besucher in der Sonderausstellung 12 sind Kult begrüßen. Johannes Jobst, der anlässlich seines 9. Geburtstages die Ausstellung samt Mitmachprogramm „Wir bauen einen Abakus“ besuchte, freute sich sehr über die ungewöhnliche Geburtstagstorte, die ihm überreicht wurde.
Die Mitmach-Ausstellung haben neben vielen Einzelbesuchern und Familien bisher 100 Gruppen besucht, davon 87 Schulklassen und 13 Kindergeburtstagsgruppen.

Mit magischen Zahlen zu den Ursprüngen unserer Kultur:

Die Zahlen 1 bis 12 ordnen unser Leben und sind fast alle mit geheimnisvollen Bedeutungen belegt.

Warum hat ein Jahr 12 Monate, ein Monat 4 Wochen und eine Woche 7 Tage? Was macht der Spiegel aus einem Bild? Warum sind es ausgerechnet 3 Heilige Könige? Über wie viele Berge musste Schneewittchen gehen? Wer kann einen 5-zackigen Stern zeichnen, ohne abzusetzen, und was ist das Besondere an einem 5-Eck? Woher haben die Wochentage ihre Namen? Warum gilt die 6 als Glückszahl, was kann man mit einem römischen Würfelturm machen, auf dem man 6 Wörter mit je 6 Buchstaben lesen kann? Wieso beginnt der Karneval am 11.11.?

Die Ausstellung macht sinnlich erlebbar, welche Spuren die Ziffern 1 - 12 kulturgeschichtlich in unserem Alltag hinterlassen haben. Dabei bieten Flächen, Körper und Muster vielfältige Möglichkeiten für Spiel, Aktion, Forschung und Experiment.

Exponate, Modelle und Knobeleien geben Rätsel auf, die es zu entschlüsseln gilt. Ein rätselhaftes Ausstellungsstück ist eine eckige Kugel aus der Römerzeit, die aus 12 regelmäßigen 5-Ecken besteht. Die Mathematiker nennen es Pentagon-Dodekaeder. Man hat viele davon gefunden, weiß aber nicht, was die Menschen damit gemacht haben. Waren es Kalender, Mess-Instrumente oder Kult-Gegenstände?

Begleitet von einem Zahlenkundigen erforschen die Besucherinnen und Besucher die Ausstellung "12 sind Kult" und kommen dabei den Geheimnissen von Sonne, Mond und Sternen auf die Spur. Durch eigenes Forschen und Experimentieren erfahren sie, wie Zahlen und Rechnen von Beginn der Menschheitsentwicklung an alltägliches Leben, Zeiteinteilung, Glauben und Handeln, Kulte und letztlich unsere Kultur bestimmt haben. Unsere Welt ist, so wie sie ist, ohne Mathematik nicht denkbar!

Vor und nach der Führung werden im "12 sind Kult"-Kino spannende Sachgeschichten aus der "Sendung mit der Maus" gezeigt. Armin Maiwald fragt "Warum heißt der Juli Juli?" und zeigt, wie eine Sonnenfinsternis entsteht. Knobeltische und Leseecke laden zum Mitmachen ein.

Die Mitmach-Ausstellung für Familien im "Wissenschaftsjahr der Mathematik steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kinder-Akademie Fulda, des Rheinischen LandesMuseums Bonn, der MAUS OLEUM Ausstellungsgesellschaft Köln und dem WDR Köln. Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutschen Telekom Stiftung, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland und der Sparkasse Fulda.

Der Besuch der Ausstellung ist nur im Rahmen einer 1stündigen Führung möglich. An Wochenenden und Feiertagen empfiehlt sich auch für Einzelbesucher eine vorherige Anmeldung! 0661-90273-0

 

Die Ausstellung "12 sind Kult" in Bonn: (12.03.-10.08.2008)

Am 5. Juni 2008 feierte die Ausstellung den 10.000sten Besucher. Dazu wurden Aachener Grundschülerinnen und Grundschüler der Gemeinschaftsschule Driescher Hof in das Bonner Museum eingeladen. Unter den Schülerinnen und Schülern befand sich der 10.000ste Besucher der Familienausstellung "12 sind Kult". Die Direktorin des LandesMuseums, Dr. Gabriele Uelsberg, wartete mit einer "MAUS-Torte" auf die Kinder. Zusätzlich erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Gutschein für den Besuch der im August beginnenden Langobardenausstellung im Rheinischen LandesMuseum in Bonn.